9 Tipps für gute Reisefotos von Charesse TravelPics

1. Die richtige technische Ausrüstung

Für gute Fotos muss man entspannt sein. Findet die richtige Balance zwischen wichtiger Kamera-Ausrüstung und unnötigem Gepäck. Denn zu schwere Kameraausrüstung auf Reisen kann die Laune verderben und die Fotos können leiden.

Achtet doch mal darauf, welches Objektiv oder Zubehör ihr immer mit euch rumtragt, aber eigentlich nie benutzt.

Überlegt euch im Vorhinein genau, was ihr fotografierten wollt und wählt entsprechend, welches Objektiv ihr einpackt. Wollt ihr z.B. Nahaufnahmen von Tieren und Pflanzen machen, kommt ihr natürlich nicht um ein Telezoom herum. Für Landschafts- und Panorama-Aufnahmen ist das Weitwinkel-Objektiv unerlässlich. Für Street Photography und Porträts ist ein Objektiv mit kleiner Blende empfehlenswert. Hier kann auch sehr gut ein kleines handliches Festbrennweiten-Objektiv benutzt werden.

Ein gutes Reise-Stativ ist ebenfalls wichtig, z.B. für eindrucksvolle Nachtaufnahmen oder Bilder mit Bewegungs-Effekten. Statt Aluminium sollte das Stativ aus Carbon gefertigt sein. Stative aus Carbon sind leichter und deutlich steifer – ihr werdet den Unterschied spüren.

Wichtig sind natürlich auch genug Ersatzakkus und vor allem genügend Speicherkarten!

2.      Nutzt die verschiedenen Lichtsituationen und plant sie ein

Licht ist das A und O beim Fotografieren. Nutzt die verschiedenen Lichtsituation, und steht auch mal früh morgens auf, um das besondere Licht des Sonnenaufgangs mitzunehmen. Besonders bei Landschaftsaufnahmen können so fantastische Bilder entstehen.

Der Tag beginnt ganz früh morgens mit der sogenannten Blauen Stunde.

Der dunkle Himmel verwandelt sich in ein kräftiges Dunkelblau und taucht alles in wunderbares Licht. Die Blaue Stunde findet ebenfalls in der Dämmerung nach Sonnenuntergang und vor Eintritt der nächtlichen Dunkelheit statt.

Nutze die natürlichen Farbenspiele für deine Reisebilder.

Nach der blauen Stunde morgens geht es über in die sogenannte „Goldene Stunde“. Auch hier kannst du das Licht für beeindruckende Bilder nutzen, alles wird für kurze Zeit in goldenes Licht getaucht. Das kannst du sehr gut für Städte- und Gebäudeaufnahmen nutzen oder Gebirgsfotografie.  Die goldene Stunde findet wieder kurz vor der blauen Stunde in der Abenddämmerung statt. Mache dich mit diesem Kreislauf vertraut.

Tipp: Um pünktlich zum Sonnenauf- und Untergang vor Ort zu sein kannst du dir Apps wie Sun Surveyor herunterladen, die dir die Sonnenaufgangs- und Untergangszeit und den Sonnenverlauf an deinem Aufenthaltsort nennen.

Auch während des Tages könnt ihr von Licht als Gestaltungsmittel für eure Reisefotos profitieren. Starke Schatten sind z.B. toll für dramatische Architekturaufnahmen, bedeckter Himmel lässt Farben besonders satt erscheinen.

Nutzt das Licht bei euren Reisefotofotos!

3. Traut euch, Porträtaufnahmen zu machen!

Porträts von Menschen machen Dokumentationen über fremde Menschen und Kulturen immer besonders spannend. Doch vor allem Fotografen, die nicht viel Street Photography praktizieren, haben oft Hemmungen, Menschen direkt zu fotografieren.

Die Angst ist meist unbegründet. Wichtig ist ein freundliches und unaufdringliches Auftreten. Die meisten Menschen haben nichts dagegen, fotografiert zu werden. Viele freuen sich sogar über die Aufmerksamkeit.

Sprachbarrieren sind kein Problem: Ein Fingerzeig auf die Kamera und ein freundliches Lächeln sind oft schon genug, und ein internationales „May I take a photo“ wird fast überall verstanden.

Hier gilt: Übung macht den Meister, und nach dem ihr euch ein paar Mal dazu durchgerungen habt, Menschen anzusprechen, ob verbal oder nonverbal, werdet ihr viel entspannter im Umgang mit Porträts werden und eure Reiesefotos werden immer interessanter.

Hier gilt wieder die Regel: Respekt und Höflichkeit sind das A und O. Dann klappt es auch mit den Porträts.

Denkt immer an die Wahrung des Persönlichkeitsrechtes der fotografierten Personen: Kein unerlaubtes kommerzielles Nutzen ihrer Portraits. Wenn ihr ein besonders gutes Porträt vielleicht später einmal kommerziell nutzen wollt, denkt daran, euch noch vor Ort die Kontaktdaten eures Modells geben zu lassen, für eventuelle Einwilligungen. Bevor ihr wieder nach Hause fahrt…

Hier finden Sie Tipps, wie Sie gute Reisefotos machen. In der Fotodatenbank von Charesse TravelPics zur Reiseinspiration und virtuellen Urlaubsreise.

4. Verbringt viel Zeit an dem Ort und macht euch mit ihm vertraut

Natürlich gibt es immer den spontanen Glückstreffer bei Fotos, jedoch empfiehlt es sich in den meisten Fällen, wirklich längere Zeit an dem Ort zu verbringen, den ihr fotografieren wollt. Lernt ihn kennen, schaut euch um und entdeckt neben den oberflächlichen Motiven auch versteckte fotogene Perlen können.

Zudem vertrauen euch die Menschen immer mehr, je länger ihr an einem Ort bleibt. Das schafft eine gute Basis für entspannte Porträtfotos. Auch bekommt man schon mal Tipps für gute Reisefotos im netten Gespräch mit Einheimischen.

5. Nutzt die führende Linie bei Bildkompositionen

Eine Linie im Bild, an der sich die Augen langhangeln können, bildet immer einen spannenden Kompositionseffekt. Probiert es aus bei euren Reisebildern. Sucht Linien und Muster, die auf das Hauptmotiv zu gehen. Das können z.B. ein Weg, Fußspuren im Schnee oder Sand, die Spur eines Schiffes oder ein Muster sein. Besonders bei der Landschaftsfotografie schaffen die führenden Linien zusätzliche Bildspannung.

Seid kreativ!Hier finden Sie Tipps, wie Sie gute Reisefotos machen. In der Fotodatenbank von Charesse TravelPics zur Reiseinspiration und virtuellen Urlaubsreise.Hier finden Sie Tipps, wie Sie gute Reisefotos machen. In der Fotodatenbank von Charesse TravelPics zur Reiseinspiration und virtuellen Urlaubsreise.Hier finden Sie Tipps, wie Sie gute Reisefotos machen. In der Fotodatenbank von Charesse TravelPics zur Reiseinspiration und virtuellen Urlaubsreise.

6. Nutzt die Drittel-Regel

Achtet immer auf eine spannende Bildkomposition. Die meisten von euch kennen den Goldenen Schnitt. Die „Drittel-Regel“ ist eine einfache Variante davon.

Teilt euer Bild beim Fotografieren gedanklich in neun gleich große Teile, also horizontal und vertikal in jeweils drei gleiche Fläche. Viele Kameras können diese Linien auch gleich direkt in den Sucher einblenden (sucht nach „Raster“ oder „Gitterlinien“ im Menü).

Die wichtigste Regel: Platziert euer Hauptmotiv niemals direkt in der Mitte. Sonst wird euer Reisefoto langweilig. Setzt es stattdessen in eines der horizontalen oder vertikalen Drittel. Am besten platziert ihr euer Hauptmotiv wie beim Goldenen Schnitt an den Schnittpunkten oder entlang der gedachten Linien.

Mit dieser kleinen Regel könnt ihr interessantere Bildkompositionen machen.Hier finden Sie Tipps, wie Sie gute Reisefotos machen. In der Fotodatenbank von Charesse TravelPics zur Reiseinspiration und virtuellen Urlaubsreise.

7.      Nutzt Tiefenschärfe als Gestaltungsmittel

Die Tiefenschärfe ist eines der wichtigsten Gestaltungsebenen bei Fotos. Traut euch, bei euren Reisefotos viel damit zu experimentieren. Erzeugt Vordergrund und Hintergrund mit Tiefenschärfe, lenkt ab von unwichtigen Details, und erzeugt Stimmungen und Ebenen.

Es lohnt sich, in ein gutes Objektiv mit kleiner Blende zu investieren, ab 1,8 oder sogar 1,4 Blende. Das Ergebnis wird euch überzeugen.

8. Gute Recherche

Informiert euch im Internet oder bei Freunden, die bereits in dem Reiseland waren, über gute Motive, interessante Regionen und auch über Dinge, auf die ihr achten solltet an eurem Reiseziel.

Eine Mischung aus guten im Vorhinein recherchierten Fotomotiven und spontanen Motiven, die euch vor Ort vor die Linse kommen, ist die ideale Mischung bei der Reisefotografie.

Hier finden Sie Tipps, wie Sie gute Reisefotos machen. In der Fotodatenbank von Charesse TravelPics zur Reiseinspiration und virtuellen Urlaubsreise.

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