Aktuelle Covid-19-Reisewarnungen – das Team von Charesse TravelPics gibt einen aktuellen Überblick (Stand 18.06.20)

Bei den sich ständig ändernden Einreisebestimmungen, Quarantäneregelungen und Reisewarnungen kann die Urlaubsplanung schonmal unübersichtlich werden. Für alle, die sich davon nicht abschrecken lassen, haben wir einige Tipps und wichtige Links zusammen getragen.

Die aktuell vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Gebiete mit erhöhtem Risiko für eine Infektion mit Sars-CoV-2 können auf der folgenden Website eingesehen werden (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html).

Die Covid-19-Reisewarnung des auswärtigen Amtes (https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/gesundheit-fachinformationen/reisemedizinische-hinweise/Coronavirus) spricht sich gegen alle „nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland“ aus und wurde bis zum 31. August 2020 verlängert. Davon ausgenommen sind aktuell die

  • EU-Mitgliedsstaaten
  • weitere Staaten im Schengen-Raum (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz)
  • Großbritannien und Nordirland

Wenn die Zahl der Neuinfizierungen in einem Land schnell ansteigt (mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen), kann eine Reisewarnung aber auch wieder ausgesprochen werden, so zum Beispiel aktuell für Schweden.

Zu beachten ist, dass die jeweiligen Länder selbst über mögliche Einreiseverbote und Quarantäne-Bestimmungen entscheiden und sich diese auch ohne Vorankündigung und mit sofortiger Wirkung ändern können, wenn sich die jeweilige Situation im Land verändert. Über die aktuellen Informationen und Bestimmungen zur Einreise in die verschiedenen europäischen Länder informiert die Seite der EU (https://reopen.europa.eu/de).

Und bei der Rückreise nach Deutschland sollten dann die deutschen Quarantäne-Bestimmungen eingeplant werden. Das Robert-Koch-Institut hat dazu eine Karte mit aktuellen Quarantäne-Empfehlungen veröffentlicht (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Quarantaene_Einreisen_Deutschland.html).

Das Auswärtige Amt empfiehlt außerdem sich vor Reiseantritt bei der Botschaft oder dem Konsulat des jeweiligen Reiselandes in Deutschland zu informieren, da einige Länder Einreisesperren oder Sonderkontrollen für bestimmte Personengruppen oder Flüge aus bestimmten Regionen erlassen haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Infos gibts zum Beispiel hier: Reisewarnungen (https://www.tagesschau.de/inland/reisewarnung-corona-103.html); Infos für Reisende und Pendler (https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-regelungen-1735032)

Wer weiter weg und trotz Reisewarnung verreisen will, sollte sich mit den folgenden Fragen auseinander setzen:

  • Kann ich Flug und Unterkunft stornieren oder umbuchen falls ich vor dem Reiseantritt oder im Urlaub eine Quarantäne von etwa 14 Tagen (oder im Krankheitsfall auch länger) überstehen muss?
  • Ist mein Visum/Pass auch mit notwendig verlängertem Aufenthalt noch gültig?
  • Kann ich zusätzliche Kosten tragen, die durch einen verlängerten Aufenthalt entstehen? (Am besten den Kreditrahmen erhöhen!)
  • Was deckt meine Auslandskrankenversicherung ab?
  • und zusätzlich: am besten eine kleine Hausapotheke mitführen, an Impfungen (wie bspw. Tollwut, FSME) und natürlich an Insektenschutz, Malaria-Prophylaxe oä. denken um Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte im Ausland möglichst zu vermeiden.

Gerade bei der Reisekrankenversicherung gibt es im Kontext von Covid-19 einiges zu beachten. So ist der Versicherungsschutz der meisten Zusatzversicherungen meist auf 8 Wochen im Jahr beschränkt. Falls Flüge ausfallen und man im Ausland fest sitzt, könnte das schnell zu einem Problem werden. Auch auf eine Notfall-Rückholung im Krankheitsfall sollte man sich nicht verlassen, da die Quarantänevorgaben des Reiselandes beachtet werden müssen. Viele Auslandskrankenversicherungen verlieren zudem ihre Gültigkeit, wenn es eine Reisewarnung vom Auswärtigen Amt gibt und einige versichern Epidemien oder Pandemien sogar grundsätzlich nicht. Das selbe gilt für Reiserücktritts- und Reiseabbruchsversicherungen. Also in jedem Fall die Vertragsbestimmungen sorgfältig lesen und vorsichtshalber Rücksprache mit der Versicherung halten (und sich das am besten schriftlich bestätigen lassen).

Zuletzt kann man sich noch die Reise-App des Auswärtigen Amtes mit allen wichtigen Informationen zu Reisen ins jeweilige Ausland herunter laden (https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/app-sicher-reisen/350382). Und wer ganz sicher gehen will, trägt sich in die Krisenvorsorgeliste „Elefand“ ein (https://elefand.diplo.de/elefandextern/home/login!form.action).

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