Die aktuellen politischen Entwicklungen geben Hoffnung auf die Möglichkeit des Sommerurlaubs 2020 – trotz der Corona-Pandemie. Und es ist sicherlich aktuell die dringlichste Sehnsucht vieler, die eigenen vier Wände, in die uns Corona in den letzten Wochen gedrängt hat, zu verlassen, ausgedehnte Standspaziergänge zu machen oder sich einfach faul die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen.

Jedoch sollten wir für die Urlaubsreise in diesen besonderen Zeiten an einige Dinge mehr in unserer Reiseapotheke denken. Die Ärzte aus dem Team von Charesse TravelPics geben in diesem Beitrag Tipps, woran ihr beim Packen eurer Reiseapotheke denken solltet.

Hier finden Sie Tipps zur Reiseapotheke und wichtigen Medikamenten für Ihr Gepäck in der Coronavirus-Krise. Bei Charesse TravelPics zur Reiseinspiration und virtuellen Urlaubsreise.

 

 

 

 

 

 

 

Basis-Reiseapotheke

Zu den wichtigsten Bestandteilen einer jeden Basis-Reiseapotheke zählen nach Meinung unserer Ärzte:

• Alles zur Behandlung einer Wunde: Pflaster, Mullbinden und Kompressen (evtl. steriles Verbandszeug) sowie Desinfektionsmittel zur vorherigen Säuberung der Wunde und eine Jod-Salbe. Das Desinfektionsmittel solltet ihr in Zeiten von Corona sowieso unbedingt einpacken (s.u.).

• Schmerztabletten und Fiebersenkende Mittel

• Durchfallmittel

• Vor allem für die Reise mit Kindern: Gel zur Linderung von Insektenstichen und leichten Sonnenbränden sowie Elektrolytlösungen gegen Dehydration bei Durchfallerkrankungen und Fieberzäpfchen (Dosierung abhängig vom Körpergewicht des Kindes)

• Leidet ihr an einer behandlungsbedürftigen Erkrankung? Einer bekannten Allergie oder habt ihr eine chronische Erkrankung? Nehmt Medikamente, die ihr täglich einnehmen müsst, in ausreichender Menge und verstaut Sie diese am besten in eurem Gepäck in Nähe eurer Reisedokumente (z.B. Handtasche, Handgepäck etc.).

 

Besonderheiten in den Zeiten der Corona Pandemie

Als Besonderheit für die Reiseapotheke in den Zeiten der Corona Pandemie empfehlen wir die Mitnahme von tragbarem Desinfektionsmittel. Denn wenn ihr unterwegs seid, könnt Ihr Hände nicht überall ausreichend waschen. Lest  hierzu auch unseren Beitrag zu Reisen & Corona: Hygienetipps für Reisen nach der Reisebeschränkung.

Und natürlich solltet ihr auch an eine ausreichende Anzahl an Mund-Nasen-Schutz-Masken denken, denn bestenfalls verweilt ihr ja mehrere Tage im Urlaub und müsst hier an Ersatzmasken unbedingt denken! Für Kinder bieten sich die größengerechten Kinder-Schutzmasken an.

 

Hier finden Sie Tipps zur Reiseapotheke und wichtigen Medikamenten für Ihr Gepäck in der Coronavirus-Krise. Bei Charesse TravelPics zur Reiseinspiration und virtuellen Urlaubsreise.

 

 

 

 

 

 

 

Wenn ihr etwas mehr Platz im Gepäck habt, kann die oben genannte Basis-Reiseapotheke um die folgenden Dinge ergänzt werden:

• Medikamente gegen Übelkeit: Ihr seid kein Seebär oder habt einen empfindlichen Magen bei der Autofahrt? Bei plötzlicher Übelkeit helfen schnell wirksame Kaugummipräparate. Doch Vorsicht: Viele dieser Wirkstoffe machen müde.

• Medikamente gegen Schnupfen: Durch Klimaanlagen holen sich viele auf Reisen einen Schnupfen. Abschwellende Nasensprays sind dann wichtig, um Ohrenschmerzen oder gar Innenohrschäden zu verhindern.

• Medikamente gegen Halsschmerzen: Bei Halsentzündungen können Medikamente mit desinfizierender Wirkung Linderung bringen. Oft ist in diesen Medikamenten noch zusätzlich ein schmerzstillender Wirkstoff enthalten

• Medikamente gegen Augenbeschwerden: Staub, Wind oder Licht verursachen auf Reisen häufig Bindehautentzündungen. Aber auch stark klimatisierte Räumlichkeiten lassen die Linsen im Auge austrocknen. Lindernd wirken abschwellende Augentropfen. Für Kontaktlinsenträger empfiehlt sich die Mitnahme einer Brille im Handgepäck sowie die Aufbewahrungsmöglichkeiten für die Kontaktlinsen, damit diese bei Austrocknung der Augen schnell entfernt werden können. Die Mitnahme der Sonnenbrille wird als Lichtschutz für die Auge und als Sonnenschutz für die Haut unbedingt empfohlen.

• Sonnenschutzmittel: Damit vermeidet ihr nicht nur einen lästigen Sonnenbrand, ihr beugt auch möglichen Langzeitfolgen wie Hautkrebs und Hautalterung vor. Die Stärke des Sonnenschutzmittels wählt ihr entsprechend der Jahreszeit und eurem Hauttyp aus. Bei leichten Verbrennungen helfen gute Après-Creme oder ein Antihistaminikum, am besten als kühlendes Gel.

• Insektenabweisende Mittel (Repellentien): Empfehlenswert sind beispielsweise Präparate mit dem Wirkstoff Diethyltoluamid (DEET). Mittel auf der Basis ätherischer Öle wie Teebaumöl, Zitronenöl oder Kokosöl haben dagegen eine schwächere und kürzere Wirkung.

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Reisen und Gesundheit