Wird Corona das zukünftige Reiseverhalten verändern?

Die Tourismusbranche ist und bleibt eine der Branchen, die durch die aktuelle Corona-Pandemie wirtschaftlich am Stärksten betroffen ist.  Wie wird es mit dem Tourismus weitergehen?  Wann wird sich der Tourismus von der Erschütterung, die Covid-19 ausgelöst hat, erholen? Und wie reisen wir nach der Corona Pandemie? Wird sich unser Reiseverhalten nachhaltig ändern?

Um einen Einblick in mögliche Entwicklungen zu geben und diese Fragen zu beantworten, hat das Team von Charesse TravelPics Meinungen und Beiträge bekannter Reiseblogger*innen betrachtet und mögliche Zukunftstrends für das zukünftige Reisen zusammengefasst.

Die schönsten Reisefotos: Atacama Wüste und Umgebung im Norden von Chile, Südamerika, aus der Fotodatenbank von Charesse TravelPics zur Reiseinspiration und virtuellen Urlaubsreise.

 

Welche Trends und Entwicklungen sehen Reiseblogger*innen für den Tourismus nach Corona?

1. Entschleunigter Tourismus – Slow Tourismus

Die beiden Autoren Philipp Lagge von Reisedepeschen  und Julia Lassner von Globusliebe gehen davon aus, dass in Zukunft der Tourismus deutlich langsamer werden wird und Dauerreisen deutlich zurückgehen werden. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, dass vielen Reisenden wieder bewusst wird, wie besonders Reisen sein kann.

Das Reisen und in den Urlaub fahren ist nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit. Reisen könnten so wieder mehr wertgeschätzt werden und Touristen sich wieder mehr mit ihrem Reiseland auseinandersetzen und die Möglichkeit des Reisens mehr wertschätzen.

LastMinute-Billigflüge wird es laut Philipp Lagge vielleicht gar nicht mehr geben, da vor allem Transportunternehmen und Fluggesellschaften unter der aktuellen Corona-Pandemie wirtschaftlich in Mitleidenschaft gezogen sind. Für die Umwelt könnte diese Entwicklung einen großen Vorteil darstellen.

Schönste Reisefotos: Schmetterlingshaus, Wien, Österreich aus der Fotodatenbank von Charesse TravelPics zur Reiseinspiration und virtuellen Urlaubsreise

 

2. Heimaturlaub statt Fernreisen

Susanne Maier vom Reiseblog Blackdotswhitespots, sieht den Trend zu kleineren, regionalen und lokalen Reisen. Der sogenannte Heimaturlaub und Natururlaub im eigenen Land erfahren aktuell einen neuen Hype.

Kurze Städtetrips, in denen große Menschenmengen zusammen kommen, erscheinen aktuell weniger attraktiv zu sein. Denn wichtigstes Gebot bleibt weiterhin, Distanz zu behalten.

Autor Florian Blümm von Flocutus hält das Reisen im eigenen Land aktuell am ehesten für realisierbar, nicht zuletzt aufgrund der am ehesten absehbaren Lockerungsmaßnahmen. Auch sieht er bei Naturreisen mit Wohnwagen und Outdoor-Ausflüge zunehmende Beliebtheit.

Tipps zu Reisen in der Coronavirus-Krise. Bei Charesse TravelPics zur Reiseinspiration und virtuellen Urlaubsreise.

 

 

 

 

 


3. Wird Reisen in Zukunft teurer?

Als mögliche Folge der Corona-Beschränkungen bei Reisen sieht Blümm die Gefahr der zukünftigen Verteuerung von Reisen. Auf der einen Seite könnte der Aufwand an höheren Kontroll- und Hygienemaßnahmen zu höheren Reisekosten führen.

Buffets, wie wir sie kennen, wird es in der Form nicht mehr geben und Schlafsäle in Hostels vorerst nicht buchbar sein. Blümm ergänzt dazu, dass bei Einreise in andere Länder oder an Flughäfen beispielsweise auch der Coronatest eingeführt werden könnte.  Auf der anderen Seite, äußert Blümm die Vermutung, dass durch Aktionsangebote von Reiseunternehmen Reisen unmittelbar nach Corona eventuell kurzfristig auch billiger werden könnten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Reisen und Gesundheit